Modern / Kreativ Gemüse / Salate
Rotkabis mediterran
aktiv 30 Min. / dämpfen 15 Min. / schmoren 2 Std.
Dieser Rotkabis passt zu mehr als zu traditionellen Wildgerichten, ich nehme ihn gerne als Ergänzung zu Geflügel und zu Kartoffelgerichten.
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| für 4-6 Personen | ||
| 800 g | Rotkabis | |
| 1 | Zwiebel rot | |
| 1 | Apfel | |
| 2 EL | Mandeln geschält | |
| 3 dl | Rotwein gehaltvoll | |
| 2 EL | Aceto balsamico | |
| 3 EL | Konfitüre Bitterorangen | |
| ½ | Würfel Gemüsebouillon | |
| 1 | Sternanis | |
| 10 g | Butter | |
| 2 EL | Olivenöl Virgen | |
| Salz, Pfeffer aus der Mühle, Zimt, Nelkenpulver, Orangensaft | ||
Einkaufstipp
Alternative zur Bitterorangen-Konfitüre ist Aprikosenkonfitüre.
Hauptsaison Rotkabis
Jan Feb Mär Apr
Mai Jun Jul Aug
Sep Okt Nov Dez
Vorbereitung
Mandeln ohne Fett in der Bratpfanne hellbraun rösten und wegstellen. Rotkabis waschen, vierteln, grössere sechsteln, den Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden oder hobeln.
Zubereitung
Zwiebel und Apfel rüsten und fein schneiden. Im Schmortopf das Olivenöl erhitzen und während 5 Min. auf mittlerem Feuer dämpfen. Rotkabis dazugeben und während 10 Min. weiter dämpfen. Regelmässig wenden, damit nichts anbrennt. Mit Rotwein ablöschen, Aceto balsamico und Sternanis dazugeben. Mit Salz, Pfeffer, wenig Zimt und Nelkenpulver würzen. Konfitüre und Aceto balsamico dazugeben und alles gut mischen. Feuer zurückstellen, Deckel schliessen und 2 Std. schmoren lassen. Regelmässig wenden. Bei Bedarf etwas Rotwein nachgiessen.
Fertigstellen
Rotkabis bei Bedarf mit Salz, Pfeffer und Orangensaft nachwürzen. Sternanis entfernen. Butter dazugeben und gut mischen. Anrichten und Mandeln darüber streuen.
Mariannes Tipp
Diesen Rotkabis bereite ich gerne als grössere Menge zu. Was am Tisch übrig bleibt, hält sich problemlos einen Monat lang im Tiefkühler. Als Rotwein wähle ich einen mittelschweren, ebenfalls mediterranen Monastrell.
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Info zu Rotkabis Der in Mitteleuropa heimische Rotkabis, Rotkohl oder das in Bayern berühmte Blaukraut stammt ursprünglich aus dem gemässigten Klimas des Mittelmeerraums, wo es wild wuchs und als Tiernahrung diente. Ab dem Mittelalter wurde es in den Klostergärten gezogen und breitete sich rasch aus. Es gehört zu den gut haltbaren Wintergemüsen. Eine Zeit lang war es nicht mehr gefragt. Vor einigen Jahren, als das Kochen mit heimischen Gemüsen wieder en vogue wurde, nahm seine Beliebtheit zu, auch wegen der vielfältigen Möglichkeiten seiner Zubereitung. |






